Leben in Gemeinschaft

spirituell, ökologisch und sozial

Historisches zur Alten Schule in Seifen

„Am 2. November 1904 wurde die Schule zu Seifen eingeweiht. Alle Schüler der Gemeinde Forst waren zugegen. Der Lokalschulinspektor Pfarrer Schuster aus Hamm öffnete das Gebäude mit dem Wunsche, daß es eine Pflegestätte wahrer Gottesfurcht und echter Vaterlandsliebe werden möge.“ (Beginn der Chronik von 1904)

Jedes Jahr wurde in der Schule eine Feier veranstaltet, zu der sich die Eltern der Schüler, Freunde und zahlreiche Gäste aus benachbarten Ortschaften eingefunden hatten. Damit wurde eine Tradition begründet, die bis zur Schließung der Schule fortgeführt wurde.

Die Schule erfreute sich verschiedener Aktivitäten wie die Verschönerung des Schulhofes, das Anlegen einer Obstbaumwiese und eines Schulgartens.

Anläßlich der Einrichtung einer Schüler- und Volksbibliothek im Jahre 1906 taucht in der Chronik erstmals eine Finanzierungsquelle auf, die fortan häufig genutzt wurde, um den engen finanziellen Spielraum der Schule zu erweitern. Die Schüler sammelten im nahe gelegenen Wald „Woosthahn“ Beeren, von deren Erlös viele Anschaffungen getätigt werden konnten wie Bücher, Lichtbildwerfer, Tischtennisplatte, Wetterstation und Nähmaschine.

Aufgrund rückläufiger Schülerzahlen und der Errichtung von Mittelpunktschulen ging die Zeit der einklassigen Volksschulen zu Ende. Am 1.2.1966 wurde die Schule in Seifen geschlossen.



Our website is protected by DMC Firewall!

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.